Die Sonne liefert jeden Tag eine menge Energie, die zum Großteil nicht genutzt wird.
Mit der richtigen Technik können Hausbesitzer die Sonnenenergie nutzen, um ihr Warmwasser oder auch die Heizungsanlage zu erwärmen.
Das Prinzip von Thermischen Solaranlagen ist simpel, so wird die Flüssigkeit, die sich in den Sonnenkollektoren befindet erwärmt und kann so für die Erwärmung von Wasser und Heizung genutzt werden
Um eine höchstmögliche Energieausbeute zu erhalten, werden die Solarkollektoren auf Dächern und an Hauswänden montiert. Ideale Ausrichtung von Solaranlagen ist Richtung Süden mit einer 45 Grad Neigung
Die Sonne scheint nicht den ganzen Tag und so muss die Sonnenlose Zeit überbrückt werden. So werden Speicher eingebaut, dieser Speicher sollte eine Kapazität vom zweifachen des täglichen Warmwasserverbrauchs besitzen und um Wärmeverluste zu vermeiden sollten diese Speicher auch noch sehr gut isoliert sein. Sollte die gespeicherte Wärmemenge durch Mehrverbrauch oder fehlende Sonnenstrahlung nicht ausreihen, unterstützt eine konventionelle Heizungsanlage die Warmwasseraufbereitung.
Bei der Planung einer Solaranlage gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Rund vierzig Liter Brauchwasser verbraucht eine Person am Tag, bezogen auf einer Wassertemperatur von 45 Grad.
Natürlich ist dies nur ein Standartwert und es kann auch schnell mal mehr werden. So braucht je nach Wannengröße ein Vollbad 120 Liter, die morgendliche Dusche hingegen nur 30 – 40 Liter.
Aber um rund 65 Prozent des jährlichen Warmwasser Verbrauchs zu erwärmen, braucht man 1,5 – 2 Quadratmeter Kollektorfläche/ Person.
Bei Überkapazitäten gibt es die Möglichkeit die Überschüssige Wärme für die Erwärmung der Heizung mit zu benutzen.
Solarkollektoren haben eine Lebensdauer von 20 und mehr Jahren und kommt ohne großen Wartungsaufwand aus.