So befinden sich unter der Erde so genannte Salz Solen die man jetzt in einigen Regionen Deutschlands Fördern will. In Schwarzenbeck zum Beispiel, soll in einer Tiefe von 1220 Metern sich eine Salzsole befinden. Diese soll nicht nur ein Hallenbad und Sporthotel zu heizen, sondern einen ganzen Stadtteil.
Salzsolen entstanden vor rund 300 Millionen Jahren durch Absenkungen, über die die zeit lagerten sich dort verschiedene Sedimente ab. Im porösen Sandstein sammelte sich salzhaltiges Wasser mit einem Salzgehalt von mehr als zweihundert Gramm pro Liter Wasser.
Dabei wird die Salzsole von einer Tonschicht umschlossen und wird so auch vom Süßwassergrundwasser getrennt.
Bei solch einem Projekt muss eine Schürfgenehmigung beim Bundes Bergbauamt beantragt werden. Sind die Bohrungen erst einmal angelegt, steigt das Salzwasser allein durch den Überdrück bis knapp unter die Erdoberfläche.
Mittels einer Pumpe wird dann in zwanzig Meter Tiefe, 74 Grad heißes Salzwasser gefördert. Mittels Wärmetaucher wird dann der eigentliche Wärmeträger erwärmt.
Das Abgekühlte Sohlenwasser wird über ein zweites Bohrloch der sohle wieder zugeführt.