Mit Repowering mein man den Austausch von alten Windenergieanlagen mit neuen und weit aus effektiver sind.
Wenn man sich die Entwicklung der Windkraftanlagen näher betrachtet, gab es in den Anfängen der Windkraftforschung in den achtziger Jahren Anlagen mit einer Nennleistung 55 Kilowatt. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan und die Windkraftanlagen haben sich um einiges Verbessert, so haben moderne Anlagen eine Nennleistung von 6 Megawatt.
So lässt sich wesentlich mehr Strom produzieren und das mit der gleichen Anzahl an Windkraftanlagen. Derzeit kommen 3000 Anlagen für den Repowering in Frage. So können Betreiber die Betriebskosten senken und gleichermaßen den Ertrag steigern.
Der Erfolg solcher Anlagen hängt von den Einzelnen Bundesländer und der betriebswirtschaftlichen Situation ab.
Als Beispiel die Nordfriesische Nordseeküste am Friedrich Wilhelm Lübke Koog, wo insgesamt 32 Windräder der alten Generation standen mit einen jährlichen Energieerzeugung von rund 55 Millionen Kilowattstunden. So konnte mit dem Repowering die zahl der Windkraftanlagen auf 24 reduziert werden und die jährlichen Energieerzeugung auf rund 110 Millionen Kilowattstunden gesteigert werden.